Die Entscheidung, die EU zu verlassen, sorgte in Großbritannien für große Verwirrung und Unsicherheit, insbesondere in der Wirtschaft. Es kursierten Gerüchte, die britische Wirtschaft würde infolge des Brexits zusammenbrechen; doch trotz des Wertverlusts des Pfunds ist die Wirtschaft insgesamt stark und stabil geblieben. Seit dem Referendum sind sowohl das Bruttoinlandsprodukt als auch das allgemeine Wirtschaftswachstum gestiegen.
Obwohl Prognosen darauf hindeuten, dass sich die Investitionen in diesem Jahr verlangsamen werden, da die Unternehmen abwarten, wie sich das Abkommen auf die Handelsbeziehungen auswirkt, wurde der britischen Wirtschaft eine wenig überraschende Auszeichnung zuteil. Laut der 12. jährlichen „Best Countries for Business“-Liste von Forbes wurde Großbritannien als Nummer eins unter den Wirtschaftsstandorten eingestuft. In seinem Kommentar zu diesem Ergebnis ist Forbes der Ansicht, dass Großbritannien für Unternehmen trotz der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit weiterhin „attraktiv bleibt“. Mit diesem jüngsten Ergebnis, das Ende Dezember 2017 veröffentlicht wurde, klettert Großbritannien im Vergleich zum Vorjahr um vier Plätze nach oben.
Großbritannien liegt vor dem Dauerfavoriten Neuseeland sowie vor den Niederlanden, Schweden und Kanada.
Forbes berücksichtigt bei der Erstellung der Liste mehrere Faktoren (genauer gesagt 15!). Jede dieser Kategorien wird gleich gewichtet und umfasst Aspekte wie Innovation, Steuern, Technologie, Korruption und Anlegerschutz. Auch das politische Risiko war eine Kategorie, wobei Großbritannien im Vergleich zu seinen anderen Bewertungen verständlicherweise mit Platz 28 schlecht abschnitt (obwohl dies seine einzige Platzierung unter den ersten 25 war!).
Zu den besonderen Stärken des Vereinigten Königreichs zählten die niedrige Arbeitslosenquote sowie die technologische Bereitschaft britischer Unternehmen und die Größe und Qualifikation ihrer Belegschaft.
Die Methodik wurde in diesem Jahr leicht angepasst: Die Börsenperformance wurde nicht mehr berücksichtigt, stattdessen wurden nun Faktoren wie Arbeitskräfte, Infrastruktur, Marktgröße und politische Risiken einbezogen, um die Attraktivität eines Standorts für Kapitalinvestitionen zu bestimmen. Die Daten stammen aus verschiedenen Berichten von Organisationen wie Freedom House, dem Weltwirtschaftsforum und den Vereinten Nationen.
Große Unternehmen wie Apple und Wells Fargo betreiben ihre Geschäfte in der britischen Hauptstadt weiterhin und bauen sie sogar aus, und der Standort bleibt zudem ein zentraler Knotenpunkt für einige der weltweit führenden Einsparungen wie HSBC, Prudential und Barclays. Was Großbritannien zugutekommt, ist, dass nur wenige europäische Städte London seinen Platz als eines der drei globalen Zentren für Einsparungen streitig machen können, und unabhängig vom Brexit gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändern wird.
Großbritanniens Stellung als eines der führenden Wirtschaftsstandorte könnte jedoch ins Wanken geraten, wenn sich die Pläne für den Brexit im Laufe des kommenden Jahres konkretisieren. Trotz der positiven Nachrichten über dieses Ergebnis und der Anzeichen dafür, dass britische Unternehmen trotz der Unsicherheit gut abschneiden, sind viele laut Umfragen unter Finanzvorständen nach wie vor besorgt Über uns sich der Brexit auf den Geschäftsbetrieb auswirken wird. Einsparungen reagieren auf diese Bedenken mit einem Fokus auf Kostenkontrolle.
Rob Allison, Geschäftsführer von ERA UK, pflichtet dieser Ansicht bei: „Es ist eine fantastische Nachricht, dass Großbritannien als einer der besten Standorte für Unternehmen anerkannt wurde; dennoch ist es unerlässlich, dass sich die Unternehmen bewusst machen, dass es im Geschäftsleben keine Gewissheiten gibt, insbesondere angesichts unserer aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage. Daher ist es sinnvoll, dass Unternehmen die maximale Kontrolle über alle ihre Kosten haben.“
Die Vorbereitung umfasst die Optimierung sowohl der Geschäftsprozesse als auch der Infrastruktur, um den geschäftlichen Erfolg sicherzustellen. Mit Hilfe von Kostensenkung können Unternehmen erhebliche Einsparungen erzielen Einsparungen sichergestellt wird, dass das Unternehmen sein volles Potenzial ausschöpft.





























































































