- In den meisten Unternehmen konzentriert sich das Management auf die Bereiche, die das Geschäft unmittelbar vorantreiben: Kernbeschaffung, Produktion, Lieferkette und kaufmännische Aktivitäten. Diese Bereiche stehen im Fokus, da sie sich auf das EBITDA, die Bruttomarge, den Cashflow und die Gesamtleistung des Unternehmens auswirken.
Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kostenkategorien, die selten mit derselben Strenge behandelt werden: Logistik, Einrichtungen, Verpackung, Marketing, IT-Lizenzen, MRO, Telekommunikation und andere indirekte Beschaffungsbereiche.
Sie werden selten als strategisch angesehen.
Dennoch beeinflussen sie die Betriebskosten (OPEX), die Servicekosten, das Betriebskapital und letztlich das Geschäftsergebnis des Unternehmens – weitaus stärker, als die meisten Menschen erwarten.

Der große blinde Fleck
Indirekte Beschaffung wird oft als lokal verwaltete Haushaltsposten behandelt, die innerhalb der Organisation unterschiedlich gehandhabt werden. Das bedeutet:- Vereinbarungen, die nie einem Vergleich unterzogen werden
- Lieferanten, die nie ausgeschrieben werden
- Verträge, die nur aus reiner Gewohnheit fortbestehen
- Preise, die nicht dem Markt entsprechen
- Bereiche, die nicht berücksichtigt werden – nicht, weil die Organisation nachlässig ist, sondern weil niemand die Zeit oder den Überblick hat, sich systematisch mit diesen Bereichen zu befassen.
- Wenn etwas nicht als „strategisch“ wahrgenommen wird, wird es zu einem Bereich, in dem niemand kritische Fragen stellt.
Ein übersehenes Potenzial von 20 % oder mehr
Wenn Unternehmen diese indirekten Bereiche schließlich mit einem professionellen, datengestützten Ansatz überprüfen, zeigen die Ergebnisse fast immer dasselbe:
Es besteht ein Optimierungspotenzial von 20 % oder mehr. - Es geht nicht darum, Kosten zu senken.
Es geht darum, faire Preise zu zahlen, die richtigen Lösungen zu finden und sicherzustellen, dass die Betriebskosten nicht schneller steigen als das Geschäft. - Für einen CFO ist das reine Wertschöpfung:
Geringes Risiko, direkter Einfluss auf das EBITDA, schnelle Umsetzung.

Warum das Potenzial übersehen wird
Die typischen Erklärungen von CEOs und CFOs lauten immer gleich:- „Das scheint mir zu unbedeutend, um Zeit darauf zu verwenden.“
- „Es fehlt uns an Transparenz, um dies beurteilen zu können.“
- „Wir glauben, dass es bereits optimiert ist.“
- „Wir haben wichtigere Prioritäten.“ Doch gerade weil diese Bereiche verstreut und komplex sind und es an Verantwortlichkeiten mangelt, ist das Verbesserungspotenzial oft beträchtlich.
Warum dies strategisch angegangen werden sollte
Wenn die indirekte Beschaffung strategisch analysiert und gesteuert wird, profitiert das Unternehmen von den Vorteilen einer professionellen Beschaffung – selbst in Bereichen, die zuvor eher verwaltet als gesteuert wurden. - Der Vorteil liegt auf der Hand:
Bessere Preise, bessere Verträge, besseres Management.
Direkte Auswirkungen auf OPEX, EBITDA-Marge und Cashflow.
Die einfache Frage, die Sie sich stellen sollten
Wann haben Sie das letzte Mal eine datengestützte, unabhängige Antwort darauf erhalten, ob Ihre indirekten Kosten tatsächlich optimiert sind?
Wenn die Antwort nicht eindeutig ist, liegt wahrscheinlich noch Geld auf dem Tisch. - Wenn Sie mehr erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an Thomas Skov, Partner bei der ERA Group, unter der Telefonnummer +45 30361352 oder per E-Mail an tskov@eragroup.com.




































































































