
Als Unternehmer kann das Erreichen der gefürchteten Wachstumsstagnation dazu führen, dass weitere Umsatzsteigerungsbemühungen sinnlos erscheinen. Vielleicht fragen Sie sich: „Warum kommt das Unternehmen nicht voran? Was mache ich falsch?“ Unternehmen wachsen und schrumpfen naturgemäß aufgrund zahlreicher Faktoren, von denen nicht alle kontrollierbar sind. Wie bei Sisyphus fühlen sich diese Faktoren so an, als würde man einen Felsbrocken einen Berg hinaufrollen, wenn es darum geht, die Quartalsziele zu erreichen.
Anstatt mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen (oder Ihren Berg zu erklimmen), lassen Sie sich von diesem Artikel dabei helfen, die Stagnationsphase zu überwinden. Wir haben fünf Methoden zusammengestellt, mit denen Sie die Warnsignale erkennen können, dass Ihr Unternehmen in eine Stagnationsphase gerät, sowie Strategien, um Ihr Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten. Sie können Sie auch darauf aufmerksam machen, nach Flauten Ausschau zu halten, bevor diese eintreten.
1. Rückläufiges Branchenwachstum
Ein ausbleibendes Wachstum der Branche insgesamt ist eines der ersten Anzeichen für künftige Schwierigkeiten. Ein verlangsamtes oder rückläufiges Branchenwachstum ist unvermeidlich; das bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Unternehmen ebenfalls schrumpfen muss. Wenn Ihr Unternehmen Schwierigkeiten hat, sein Umsatzwachstum aufrechtzuerhalten, ist es an der Zeit, Ihr Geschäft anzupassen.
Unsere Lösung: Passen Sie Ihre Strategie an. Überlegen Sie sich Möglichkeiten, wie Sie auf der Grundlage aktueller Markttrends zusätzliche Einnahmen generieren können. Vor allem aber: Handeln Sie zügig und sorgen Sie für vollständige Transparenz im Unternehmen.
Transparente Informationen unter Mitarbeitern und Partnern schaffen Vertrauen und Widerstandsfähigkeit. Die Wissenschaft lehrt uns, dass sich Arten anpassen müssen, um zu überleben. Das Gleiche gilt für die Wirtschaft.
2. Rückgang bei der Neukundengewinnung

Wenn sich Ihre Neukundengewinnung verlangsamt, müssen Sie herausfinden, warum. Dies könnte an einem Marktrückgang oder an einem Problem in Ihrem Unternehmen liegen. Möglicherweise stoßen Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht mehr auf dasselbe Interesse wie früher, oder der Markt ist durch den Wettbewerb stärker gesättigt. So könnte beispielsweise eine Änderung Ihres Produktangebots oder eine Abkehr von Ihrer ursprünglichen Unternehmensvision dazu führen, dass sich die Beziehung Ihrer Kunden zu Ihrem Unternehmen verändert.
Unsere Lösung: Wenn das Problem eher unternehmensspezifisch als branchenbedingt ist, ist es an der Zeit, Ihre Abteilungen zu analysieren. Welche Strategien wurden in der Vergangenheit verfolgt, und was hat sich geändert? Es gibt verschiedene Gründe für einen Rückgang bei der Kundenakquise, die von Unternehmen zu Unternehmen variieren. Um die Kundenakquise zu steigern, sollten Führungskräfte ihre Betriebsabläufe ganzheitlich betrachten, um zu ermitteln, welche Änderungen die größte Wirkung erzielen. Prüfen Sie bei der Auswertung Ihrer Daten, ob ein Zusammenhang zwischen einer Änderung in Ihrem Unternehmen, die sich auf Ihr Endproduktangebot auswirkt, und Ihrem Kundenrückgang besteht. Wenn ja, lokalisieren Sie das Problem, beheben Sie es und nehmen Sie entsprechende Anpassungen vor.
3. Die Ideen wirken weniger innovativ
In der Geschäftswelt ist nichts so gefährlich wie der Status quo. Zu viele Unternehmen halten an ihrem Angebot fest wie an einer unumstößlichen Tatsache und weigern sich, es anzupassen. Was einem Unternehmen noch vor wenigen Jahren zum Erfolg verhalf, hat sich inzwischen gewandelt; und wenn Sie zögern oder sich rundweg weigern, Branchentrends umzusetzen, wird Ihr Unternehmen den Anschluss verlieren. Ihre Website würde doch auch keine Bilder aus den 80er Jahren zeigen. Sie muss aktualisiert werden – und zwar regelmäßig. Das Gleiche gilt für die Produkte oder Dienstleistungen, die Sie anbieten.
Unsere Lösung: Um innovativer zu sein, ist es unerlässlich, sich über Markttrends auf dem Laufenden zu halten. Da Kundenbindung rentabler ist als Neukundengewinnung, sollten Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung regelmäßig aktualisieren, damit Ihre Kunden weiterhin bei Ihnen kaufen. Neben der Kundenbindung sollten Sie neue Märkte erschließen, die zu Ihrer aktualisierten Vision passen. Um neue Ideen zu entwickeln, können Sie sich Branchennetzwerken anschließen, an Seminaren oder Webinaren teilnehmen und mit Ihrem Team Brainstorming betreiben.
4. Aufrechterhaltung von Verträgen trotz Inflation

Ähnlich wie Ideen und Innovationen halten sich auch Abläufe oft länger, als sie eigentlich noch sinnvoll sind. Ob es nun um Inflation oder eine neue Richtlinie geht – Dienstleistungsverträge können sich ändern, was für Sie eine höhere Rechnung zur Folge haben kann. Wenn Sie Prozesse nicht daraufhin prüfen, ob sie sich positiv auf Ihr Geschäftsergebnis auswirken könnten, führt das Festhalten an Altbewährtem zu höheren Betriebskosten, ohne dass sich Leistung oder Qualität entsprechend verbessern.
Unsere Lösung: Ganz gleich, ob Sie intern arbeiten oder einen Berater beauftragen – überprüfen Sie alle Ihre Verträge. Achten Sie besonders auf automatische Verlängerungen, bei denen Preise erhöht oder Bedingungen hinzugefügt werden können, ohne dass Sie davon Kenntnis haben. Vor allem aber: Optimieren Sie Ihren Optimierungsprozess. Diesen Prozess können Sie selbst durchführen, aber die einfachste Lösung ist es, eine Kostenberatungsfirma wie die ERA Group (wir sind voreingenommen) zu beauftragen, Ihre Betriebsausgaben zu analysieren, zu überwachen und zu senken. Wenn Sie seit mehreren Jahren denselben Vertrag haben, ist es an der Zeit zu prüfen, ob er noch immer zu Ihnen passt.
5. Steigende Verschuldung
Wenn Sie Unternehmer sind, ist ein unbegründeter Anstieg der Schulden (z. B. durch den Kauf eines weiteren Standorts) niemals ein gutes Zeichen. Diese Schulden steigen, ohne dass sich der Umsatz oder die Rentabilität entsprechend erhöht, und können die Fähigkeit Ihres Unternehmens einschränken, in Wachstumschancen oder Innovationen zu investieren.
Unsere Lösung: Vielen Geschäftsinhabern ist nicht bewusst, wie viel sie tatsächlich ausgeben; und diese Undurchsichtigkeit kann Sie teuer zu stehen kommen. Nehmen Sie sich die Zeit, jeden Einkauf in jeder Abteilung zu analysieren. Leider kann Geld überall verloren gehen; daher sollte kein Stein auf dem anderen bleiben. Die Durchführung Ihrer Analyse mag zwar zeitaufwendig sein, zahlt sich aber langfristig aus. Um Zeit und Ressourcen zu sparen, kann es sinnvoll sein, einen externen Dienstleister hinzuzuziehen, um eine neue Perspektive zu gewinnen.
Fazit
Das Erkennen dieser Warnsignale kann Ihnen helfen, potenzielle Probleme proaktiv anzugehen und eine Wachstumsstagnation zu vermeiden. Bei der ERA Group berücksichtigen unsere Berater all diese Faktoren und erstellen einen Plan, der so einzigartig ist wie das jeweilige Unternehmen. Branchenrückgänge kommen vor; doch nur wer auf Ineffizienzen und Umsatzrückgänge achtet, kann als Branchenführer weiter vorankommen.
































































































