Selbst branchenführende Unternehmen sind nicht davor gefeit, bei ihren Lieferanten Geld auf dem Tisch liegen zu lassen. Viel zu oft geben sich Unternehmen mit „gut“ zufrieden, obwohl außergewöhnliche Ergebnisse möglich wären. Das Einsparpotenzial kann sehr bedeutend sein und es Führungskräften ermöglichen, neu gewonnene Cashflows auf wesentlich strategischere Weise in ihr Unternehmen zu reinvestieren. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, warum Einsparmöglichkeiten bestehen, und stellen einige bewährte Verfahren vor, die Unternehmen auf ihrem Weg zur Kosteneinsparung berücksichtigen sollten.
Übersehen Sie das Pareto-Prinzip nicht

Unternehmen schließen jedes Jahr Verträge mit Hunderten von Lieferanten ab. Es liegt auf der Hand, dass Lieferanten, die Kernprodukte und -dienstleistungen anbieten, im Mittelpunkt stehen; Unternehmen setzen Mitarbeiter ein, investieren Zeit, Ressourcen und Technologie, um sicherzustellen, dass ihre Verträge mit den Kernlieferanten vollständig optimiert sind. Das Gleiche gilt jedoch nicht für die verbleibenden 20 % der Lieferantenausgaben, bei denen Hunderte von Lieferanten (in der Regel 80 % des gesamten Lieferantenstamms) vielfältige Produkte und Dienstleistungen anbieten. Indirekte Lieferanten werden oft von internen Managern zusätzlich zu ihren regulären Aufgaben betreut. Die Ergebnisse mögen zwar gut sein, sind jedoch selten außergewöhnlich.
Lieferanten sind Ihre geschätzten Partner – aber schöpfen Sie ihr Potenzial auch voll aus?
Lieferanten sind darauf aus, Gewinn zu erzielen. Sie sind an Informationen über ihre Kunden interessiert (Menge, Qualität, Serviceanforderungen usw.), um die Preise für ihre Produkte und Dienstleistungen festlegen zu können.
Wenn Sie Ihren Lieferanten dabei helfen, ihre Risiken zu minimieren, sparen Sie Geld. Wenn Lieferanten über die notwendigen Informationen verfügen, verbessern sich die Preise, da die Risikoprämie sinkt. Lieferanten wissen oft, wie Sie Ihre Kosten senken können. Bitten Sie Ihren Lieferanten um Rat. Er wird Ihnen zwar keine Tipps geben, die seine Gewinnmargen schmälern, aber vielleicht andere Ideen zur Kostensenkung mit Ihnen teilen.
Bewährte Verfahren für den Weg von „gut“ zu „hervorragend“
- Fragen Sie Ihre Lieferanten, wie Sie ein besserer Kunde werden können. Wenn Sie Ihre Lieferanten unter Druck setzen, wird dies nach hinten losgehen. Wenn Sie Ihre Lieferanten zu Preisnachlässen drängen, kann dies dazu führen, dass diese höhere Preise anbieten.
- Verhandeln Sie Preisanpassungen und Berechnungsformeln in Verträge hinein. Die Marktpreise schwanken. Manchmal erhöhen Lieferanten die Preise, weil die Kunden dies erwarten. Es gibt auch Zeiten, in denen die Preise sinken sollten, man aber keine Einsparungen sieht.
- Einkaufsgemeinschaften (GPOs) bieten in vielen Fällen zwar gute, aber nicht die besten Preise. Auch wenn GPOs für viele eine gute Lösung darstellen, lassen sich optimale Preise am besten durch eine professionelle Ausschreibung erzielen, bei der Anforderungen und Mengen umfassend geprüft und offengelegt werden.
- Achten Sie auf die Gesamtbetriebskosten. Der niedrigste Preis ist nicht immer gleichbedeutend mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Achten Sie darauf, keine Abstriche bei der Qualität oder beim Service zu machen, da dies auf lange Sicht teurer werden könnte.
- Regelmäßige Ausschreibungen sind wichtig. Langfristige Lieferantenbeziehungen können kostspielig sein. Beziehungen sind wichtig; doch die Einbeziehung eines unabhängigen Akteurs bei Vertragsverlängerungen sorgt für eine neue Perspektive.

✔ Ausgabentrends und -daten analysieren✔ Anforderungen klar definieren✔ Ausgaben überwachen und Ergebnisse messen
Eine gut koordinierte Beschaffungsstrategie kann einem Unternehmen nachhaltige Einsparungen bringen, die weit über das hinausgehen, was die meisten Führungskräfte erwarten würden. Die ERA Group arbeitet mit Führungskräften zusammen, um neue Möglichkeiten für Kosteneinsparungen bei Lieferanten aufzuzeigen, die sich positiv auf den Gewinn auswirken. Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass unsere Kunden für jeden bei Lieferanten ausgegebenen Euro den größtmöglichen Nutzen erzielen.


































































































